Das Leben in Seoul

Seoul würde ich als eine Stadt der Gegensätze beschreiben. Auf der einen Seite hat man hier fünfspurige Straßen, gesäumt mit Wolkenkratzern in alle Richtungen und auf der anderen Seite einen Park mit Tempeln und Palästen, in denen völlige Ruhe herrscht. Doch auch wenn das Bild hier zunächst nach Stress aussieht, ist diese Stadt anders als andere Großstädte. Die Menschen rennen nicht wie in London von A nach B, sondern gehen langsam und in Grüppchen durch die Straßen. Die einzigen, die man rennen sieht sind meist die Touristen.

 

 

Als wir durch die Stadt gelaufen sind, haben wir Immer wieder Familien oder Gruppen von Freunden zusammen gesehen. Auffällig war, dass nur wir die knallende Sonne und 30 Grad super fanden, während die Koreaner versuchen sich so gut es geht vor der Hitze zu schützen. Einen Regenschirm als Sonnenschirm hat hier so ziemlich jeder dabei.


Eine Herausforderung mit der wir schnell zurechtkommen mussten, war das Essen. Ja als wir losgeflogen sind war uns klar, dass wir weder Koreanisch sprechen noch lesen können, doch was das bedeutet merkt man erst wenn man aus einer Karte bestellen soll, in der man nicht mal annähernd weiß, was einen da so erwartet. Glücklicherweise haben einige Restaurant entweder englische Menus, einen Kellner der etwas englisch spricht oder Bilder an den Wänden, mit denen man sich zurechtfinden kann. Und wenn nichts davon zu finden war, wurde halt das bestellt, was am ehesten passen könnte.

Inzwischen haben wir in so vielen verschiedenen Restaurants gegessen und zu 95% grandioses Essen bekommen für meistens 4-5 €. Hier und da hat uns die Schärfe der Gerichte doch etwas überrascht, aber insgesamt werde ich das Essen jetzt schon vermissen! Alles ist so lecker und schmeckt einfach ganz anders als alles, was ich bisher in Europa gegessen habe.

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